Wasserstadt Limmer: Bürgerinitiative lädt zum Verkehrs-Workshop

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Zu einem Verkehrsworkshop lädt die Bürgerinitiative (BI) Wasserstadt Limmer am Dienstag, 22.August 2017 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Limmer in das Gemeindehaus Limmer ein. Die Veranstaltung im kleinen Saal beginnt um 18.30 Uhr und endet voraussichtlich gegen 22 Uhr. Zur Einführung erläutert Stadtplaner Eggert Sass den Sachstand der Verkehrsdiskussionen im Rahmen der Stadtteilsanierung Limmer. Anmeldung bitte per eMail an U.Staade@gmail.com.

Diskutiert werden soll über die Verkehrsproblematik, die durch das neue Wohnquartier Wasserstadt Limmer entstehen kann. Als Workshop-Methode wurde das World-Café gewählt. D.h., dass die Teilnehmer in maximal fünf Gruppen zu jeweils sechs Personen an einem Gruppentisch diskutieren. Jeder Tisch ist mit einem festgelegten Thema belegt. Die Gruppen wechseln im 20-Minuten-Rhythmus  den Tisch und damit auch das Thema.

Folgende Diskussionsthemen sind geplant:

· Verkehrsführung für den Individualverkehr (Autos, Motorräder etc.)
· Verkehrsführung für den ÖPNV (Bus und Bahn)
· Verkehrsführung für den Radverkehr
· Alternative Verkehrskonzepte (selbstfahrende Busse, Wassertaxi, Seilbahn… )

Die Ergebnisse der Diskussionsrunde sollen am Dienstag, 5. September, in der öffentlichen Veranstaltung „Erstickt Limmer im Verkehr?“, 19 bis 22 Uhr, vorgestellt werden. Ort der Veranstaltung ist das Gemeindehaus Limmer im großen Saal. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wo: Gemeindehaus Limmer, Sackmannstr. 27, 30453 Hannover.

Hintergrund: Der Bezirksrat Linden-Limmer hat in seiner Sitzung im Dezember 2016 die Verwaltung per Beschluss aufgefordert ein umfassendes Stadtteilverkehrkonzept für Limmer zu erstellen. Der Beschluss fußte auf einer Ausarbeitung der BI Wasserstadt Limmer. Die Verwaltung teilte im Mai 2017 mit, dass sie diesem Beschluss nicht folgen wird. In der Entscheidung führt die Verwaltung aus: „Im Stadtteil Limmer besteht ein bewährtes, hierarchisch abgestuftes Straßennetz mit Hauptverkehrsstraßen, Vorbehaltsnetz und Tempo-30-Zonen. Die verkehrlichen Auswirkungen im Zuge der Entwicklung der Wasserstadt wurden in einem Verkehrsgutachten abgeschätzt und bewertet und im Rahmen der öffentlichen
Veranstaltungen zur Wasserstadt vorgestellt und diskutiert. Die zu erwartende
Verkehrsbelastung auf der Wunstorfer Straße wird – konservativ geschätzt – etwa zwischen
10.000 und 14.000 Kfz/24h liegen. Damit liegt der Straßenzug im gesamtstädtischen
Vergleich bei einer eher durchschnittlichen Belastung für einen Abschnitt dieser
Straßenkategorie“.