Urban Gardening im Ihme-Zentrum

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Grüne Oase in der Betonburg: Im Ihme-Zentrum entsteht ein grüner Stadtgarten. Ins Leben gerufen hat das Projekt „Kügäli 2.0 – Küchengärten Linden“ die Urban Gardening-Gruppe von Transition Town Hannover (TTH).
Das Ziel: „Wir wollen den Garten im Ihme-Zentrum kontinuierlich entwickeln und zur Begrünung oder besser noch zu einer gemeinschaftlichen Agri-Kultivierung des Ihmezentrums beitragen“, sagt TTH-Vorstand Thomas Köhler. Man hoffe, auf eine gute Nachbarschaft im Ihme-Zentrum und dass zahlreiche Bewohner mitmachen und ihre Umgebung neu gestalten wollen.

Die ersten bunte Pflanzkästen wurden am gestrigen Sonntag auf dem sogenannten „Balkon“ im Ihme-Zentrum auf der Höhe des Küchengartens aufgestellt. Etwa 60 Frauen, Männer und Kinder transportierten Stiefmütterchen und andere Frühblüher per Fahrrad und kleinen Wägelchen vom Marktspektakel am Ballhof über die Goethestraße und Braunstraße bis zum Ihme-Zentrum.

Die „Gartenparade“ dauerte knapp eine Stunde, dann begann das Aufstellen und Zurechtrücken auf dem „Balkon“. Neue Leute sind willkommen. Und nicht nur zum Gärtnern. „Wir haben schon gemerkt wie schön diese Terassen sein können, und wenn man auf den Küchengartenplatz schaut, mit anderen im Garten sitzt und Leute trifft, bekommt man ein ganz neues Gefühl vom Ihmezentrum“, sagte Köhler. Gemüseanbau wie ihn TTH in anderen städtischen Gärten betreibt, werde voraussichtlich im Ihme-Zentrum nicht geben. Der Balkon samt Garten stehe einfach zu dicht am vielbefahrenen Küchengartenplatz.

Bei Interesse einfach mal vorbei schauen oder im Internet informieren: www.tthannover.de.

Info: Transition Town Hannover (TTH) engagiert sich für eine nachhaltige Form von Leben, Arbeiten und Wohnen in der Stadt ein.