Crowdfunding gescheitert, Utopianale findet trotzdem statt

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Mithilfe von Crowdfunding (im Internet Geld sammeln für ein bestimmtes Projekt) wollten die Macher der „Utopianale“ das Dokumentarfilmfestival finanzieren. Zusammen gekommen sind ganze 1.638 Euro. Damit wurde die Zielmarke von mindestens 8.000 Euro, die notwendig sind, um die Ausgaben zu bezahlen, verfehlt.

Die Utopianale unter dem diesjährigen Motto „Wie wollen wir lernen?“ wird trotzdem am 11. und 12. November stattfinden. Das teilten die Organisatoren am Dienstag (11. Juli) mit. „Beim Crowdfunding hatten wir mehr als 30 Spender und über 90 Unterstützer. Auch dem Team ist das Thema Lernen wichtig. Gemeinsam und einstimmig haben wir deshalb beschlossen, das Festival nicht abzusagen. Wir machen das jetzt einfach und hoffen das Beste“, sagt Projektleiter Felix Kostrzewa. Die Finanzierungslücke von etwa 4.000 bis 4.500 Euro hofft das Utopianale-Team noch mit Spenden füllen zu können. Kontakt: utopianale@wissenschaftsladen-hannover.de.

Auch in diesem Jahr werden wieder sechs Filme zu sehen sein, die Beispiele für gelebte Alternativen zeigen. Die Filmauswahl ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Weiterhin sind Gespräche und Workshops geplant. Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ können bis zu 20 Gruppen und Institutionen ihre Arbeit vorstellen. Erstmals wird in diesem Jahr ein Projekttag für Schülerinnen und Schüler stattfinden, der gemeinsam mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) geplant und beworben wird. Als Projekttag ist Freitag, 10. November vorgesehen.

Die Utopianale findet im FZH Linden statt. www.utopianale.de