Die wohl wichtigste Frage stellte Moderator Harald Grube den Gästen auf dem Podium, allesamt verkehrspolitische Sprecher ihrer Fraktionen, in der Abschlussrunde der rund dreistündigen Veranstaltung: „Welche Visionen haben Sie für Limmer in zehn Jahren?“ Ekim Bulut (FDP), Bezirksratsherr in Linden-Limmer, möchte die Schadstoffbelastung mindern. Helfen sollen dabei aufgestellte Mooswände, die die Schadstoffe aus der Luft filtern und eine grüne Welle für Autofahrer. Ratsfrau Georgia Jeschke (CDU)  begrüßte den Ausbau von CarSharing. Außerdem fand sie den Vorschlag gut, am „Deutschen Eck“ eine Radwegbrücke über den Stichkanal zu bauen. Diese Idee ist ein Ergebnis des Verkehrs-Workshops der BI Wasserstadt Limmer. Ratsfrau Elisabeth Clausen-Muradian…

Am Sonnabend demonstrierten rund 100 Kleingärtner in der Innenstadt. Ihr Anliegen: Sie wehren sich gegen die Pläne der Stadt Hannover, Kleingartenflächen in Bauland zu umwandeln. Festgeschrieben im Kleingartenkonzept 2016-2025. Zwar betone die Stadt, die soziale und ökologische Bedeutung der Kleingärten, das sei aber nur Süßholzgeraspele, so David Skworcz vom Aktionsbündnis gegen Kleingartenzerstörung. „Es geht nur ums Kohle machen“, sagte Skworcz zum Auftakt der Demonstration auf dem Goseriedeplatz. Die Stadt habe mit dem Bezirksverband der Kleingärtner hinter verschlossen Türen verhandelt. Die Kleingärtner seien nicht gefragt worden. Mit finanziellen Entschädigungen, Ersatzgärten und Verkleinerung von vorhandenen Laubenparzellen versuche die Stadt und der Verband die…

Am Sonnabend, 2. September, findet in der Innenstadt die zweite Demo gegen das „Kleingartenkonzept 2016 – 2025“ statt. Demnach soll die Fläche der rund 20.000 Kleingärten in Hannover umstrukturiert und neu verteilt werden. Stadtweit sollen mehr als 800 Kleingärtner ihre Kolonien aufgeben. Das Ziel ist, Platz für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen für die wachsende Stadt zu schaffen. Im Juni 2016 stimmte der Rat der Stadt Hannover mit großer Mehrheit dem Vorhaben zu. In den Kolonien regte sich Protest, zahlreiche Kleingärtner schlossen sich zusammen. Das „Aktionsbündnis gegen Kleingartenzerstörung“ entstand. Kleingartenkonzept außer Kraft setzen „Wir fordern, dass das Kleingartenkonzept außer Kraft gesetzt wird“,…

Zu einem Verkehrsworkshop lädt die Bürgerinitiative (BI) Wasserstadt Limmer am Dienstag, 22.August 2017 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Limmer in das Gemeindehaus Limmer ein. Die Veranstaltung im kleinen Saal beginnt um 18.30 Uhr und endet voraussichtlich gegen 22 Uhr. Zur Einführung erläutert Stadtplaner Eggert Sass den Sachstand der Verkehrsdiskussionen im Rahmen der Stadtteilsanierung Limmer. Anmeldung bitte per eMail an U.Staade@gmail.com. Diskutiert werden soll über die Verkehrsproblematik, die durch das neue Wohnquartier Wasserstadt Limmer entstehen kann. Als Workshop-Methode wurde das World-Café gewählt. D.h., dass die Teilnehmer in maximal fünf Gruppen zu jeweils sechs Personen an einem Gruppentisch diskutieren. Jeder Tisch ist mit einem…

Die Aktion „So geht Linden baden“ am vergangenen Sonnabend auf der Limmerstraße ist aus Sicht der Initiatoren erfolgreich verlaufen. „Wir haben mehr als 750 Unterschriften für den Erhalt des Fössefreibades und des Bei Chéz Heinz gesammelt“, sagte Jürgen Grambeck, Geschäftsführer im Bei Chéz Heinz. Zusammen mit den rund 700 Unterschriften, die beim Fährmannsfest zusammengekommen sind und den knapp 4500 Unterzeichnern der Online-Petition „Béi Chéz Heinz und Freibad müssen bleiben“ habe man bisher etwa 6000 Unterstützer hinter sich. Grambeck ist zuversichtlich, dass noch etliche Unterschriften hinzu kommen. Denn bis Dezember läuft die Aktion noch. Voraussichtlich in der Ratssitzung am 21. Dezember wollen…

Mit großer Mehrheit befürwortete der Sportausschuss in seiner heutigen Sitzung das Neubauvorhaben der Stadt Hannover. Demnach soll das marode Fössebad für rund 20 Millionen Euro zu einem modernen Sportbad mit wettkampftauglichen 50-Meter-Becken umgebaut werden. Ein Außenbecken, wie in den ursprünglichen Planungsvarianten vorgesehen, soll es im neuen Fössebad nicht mehr geben. Stimmen die weiteren Verwaltungsgremien und die Ratsversammlung der Drucksache zu, wird die Verwaltung untersuchen, ob es wirtschaftlich ist, das Bauvorhaben mithilfe eines ÖPP (öffentlich-private Partnerschaft)-Verfahrens zu realisieren. Bei positiven Bescheid erfolgt die europaweite Ausschreibung des Bauvorhabens. Gesucht wird dann ein Privatunternehmen, dass im Rahmen des angestrebten  ÖPP das Bauvorhaben finanziert und ausführt.…

Unter dem Motto „So geht Linden baden“ ruft das Kulturzentrum Bei Chéz Heinz am Sonnabend (12. August) zu einem Aktionstag auf der Limmerstraße auf. Das Ziel: Auf das Neubauvorhaben der Stadt Hannover für das Fössebad aufmerksam machen. Mit einem Eintrag in die Unterschriftenliste können Bürgerinnen und Bürger sich gegen die städtischen Pläne aussprechen, die weder ein Freibad noch Platz für Bei Chéz Heinz vorsehen. . In der Ankündigung zur Veranstaltung fordert Bei Chéz Heinz, „dass die Landeshauptstadt Hannover das Veranstaltungszentrum Béi Chéz Heinz am jetzigen Standort erhält und den Neubau des Fössebads als Familienbad mit Freibad für Kleinkinder und Jugendliche…

Jeden Monat 1.000 Euro aufs Konto bekommen. Einfach so. Ohne zu arbeiten, ohne Anträge auf Hartz IV  zu stellen, ohne an der Börse zu spekulieren, ohne um das Erbe zu schleimen und auch das Festkleben in einer ungeliebten Partnerschaft ist nicht mehr nötig. Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen könnte das möglich sein. Der Staat würde jedem seiner Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Alter, Familienstand, Einkommen und Vermögen, monatlich einen festen Betrag auszahlen. Mit dem Geld soll der einzelne Mensch seine Existenz sichern können. Wobei 1.000 Euro nur eine Annahme ist. Es können auch 800 oder 1.200 Euro sein. Bedingungsloses Grundeinkommen ist wählbar Geld für…

Ist die Nachhaltigkeit am Ende? Discounter werben für ihre nachhaltigen Produkte, Liebesbeziehungen können nachhaltig sein und SUV fahren sowieso. Der Begriff Nachhaltigkeit wird mittlerweile so häufig und beliebig verwendet, dass er keine Wirkung mehr hat? Experten befassen sich heute zunehmend mit dem Begriff der Resilienz. Deshalb ist der Begriff eigentlich am Ende. Trotzdem schreibe ich über Nachhaltigkeit, weil es nötig ist. Denn heute am 2. August ist „Welterschöpfungstag“. Zu feiern gibt es nichts. Dafür erinnert uns dieser Tag daran, dass wir als Weltgesellschaft ab heute nicht mehr nachhaltig leben. Wir verbrauchen mehr als Ressourcen vorhanden sind. „Wer hat’s erfunden?“ Der…

Am Mittwoch, 2. August, sind alle nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht. Der Welterschöpfungstag, auch Weltüberlastungstag oder Earth Overshot Day genannt, markiert rechnerisch den Zeitraum bis die von der Weltbevölkerung genutzten Ressourcen sich im Jahresverlauf wieder regeneriert haben. Nach dem Welterschöpfungstag leben wir auf Pump. Unser Planet kann erst wieder ab 1. Januar 2018 liefern. In die Alltagswelt übersetzt würde dieser Tag bedeuten, dass Zalando ab Donnerstag Lieferstopp hätte, auf Facebook kann nix mehr gepostet und bei Instagramm können keine Bilder hochgeladen werden. Auch Hannover 96 spielt erst wieder ab Neujahr. Und das Jahresgehalt ist am Mittwoch erschöpft,…