Am Sonnabend demonstrierten rund 100 Kleingärtner in der Innenstadt. Ihr Anliegen: Sie wehren sich gegen die Pläne der Stadt Hannover, Kleingartenflächen in Bauland zu umwandeln. Festgeschrieben im Kleingartenkonzept 2016-2025. Zwar betone die Stadt, die soziale und ökologische Bedeutung der Kleingärten, das sei aber nur Süßholzgeraspele, so David Skworcz vom Aktionsbündnis gegen Kleingartenzerstörung. „Es geht nur ums Kohle machen“, sagte Skworcz zum Auftakt der Demonstration auf dem Goseriedeplatz. Die Stadt habe mit dem Bezirksverband der Kleingärtner hinter verschlossen Türen verhandelt. Die Kleingärtner seien nicht gefragt worden. Mit finanziellen Entschädigungen, Ersatzgärten und Verkleinerung von vorhandenen Laubenparzellen versuche die Stadt und der Verband die…

Am Sonnabend, 2. September, findet in der Innenstadt die zweite Demo gegen das „Kleingartenkonzept 2016 – 2025“ statt. Demnach soll die Fläche der rund 20.000 Kleingärten in Hannover umstrukturiert und neu verteilt werden. Stadtweit sollen mehr als 800 Kleingärtner ihre Kolonien aufgeben. Das Ziel ist, Platz für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen für die wachsende Stadt zu schaffen. Im Juni 2016 stimmte der Rat der Stadt Hannover mit großer Mehrheit dem Vorhaben zu. In den Kolonien regte sich Protest, zahlreiche Kleingärtner schlossen sich zusammen. Das „Aktionsbündnis gegen Kleingartenzerstörung“ entstand. Kleingartenkonzept außer Kraft setzen „Wir fordern, dass das Kleingartenkonzept außer Kraft gesetzt wird“,…