Die großen dunklen Augen fixieren mich. Der runde Kopf dreht sich hin und her. Pepper wirkt unschlüssig. Doch dann trifft er eine Entscheidung und teilt mir mit seiner künstlich klingenden Stimme mit: „Sie sehen heute angespannt aus“. Stimmt, denke ich, und sage Ja. Peppers Interesse ist geweckt. Umgehend informiert er mich über tolle Produkte, die für meine Kunden, falls diese sich ebenfalls angespannt fühlen sollten, bestens geeignet seien. Und ganz plötzlich verstummt er. Das mag daran liegen, dass ich mit Pepper nicht allein bin. Pepper, der kleine humanoide Roboter, ist für eine 1:1-Kommunikation konzipiert, erklärt mir die freundliche Dame am Messestand von…

Der Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover hat eine Kooperation mit der Internetplattform nebenan.de gestartet. Das Angebot soll ein weiterer Baustein im Konzept der „alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung“ in den drei Modellstadtteilen Döhren, Kirchrode und der Südstadt sein. „Dabei gehen wir auch neue Wege beziehungsweise kooperieren mit anderen, die pfiffige, für die Menschen im Quartier nützliche Ideen haben. Die Internetplattform ‚nebenan.de‘ ist so ein Ansatz“, sagte Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf beim offiziellen Start der Kooperation am heutigen Montag. nebenan.de ist eine Art Mini-Facebook nur für Nachbarn. Die Plattform ist bundesweit in zahlreichen Städten aktiv. Registrierte Nutzer können Angebote im Quartier finden und Kontakte knüpfen.…

„Hallo liebe Nachbarn in Limmer, wir würden uns freuen, mehr mit euch in Kontakt zu treten!“ steht in großen Buchstaben auf dem DIN-A4-Zettel, den in der vergangenen Woche zahlreiche Bewohner in Limmer in ihren Briefkästen gefunden haben. In knappen Sätzen lädt „Sabine aus der Hufelandstraße“ ihre Nachbarn ein, sich bei der Internetplattform „nebenan.de“ anzumelden. Dort könne man „sich gegenseitig aushelfen und kennen lernen“. Nebenan.de funktioniert vom Prinzip her ähnlich wie das soziale Netzwerk Facebook, nur im Kreis der lokalen Nachbarschaft. Wer Zucker und Mehl zum Backen braucht, eine Bohrmaschine benötigt oder einfach nur quatschen will, klingelt nicht mehr nebenan und…

Von Trollen und Hassrednern, die ihre „Hate Speech“-Kommentare wie einen Kübel Dreck im Internet verteilen und auf übelste Weise Menschen beleidigen, der Lächerlichkeit preisgeben und ihnen drohen, hat wohl schon jeder Internetnutzer gehört, war mitunter sogar persönlich betroffen. Aber wie geht man damit um? Nicht mehr an politischen Diskussionen teilnehmen? Sich leise ins Schneckenhaus zurückziehen? Nein, lasst Euch nicht entmutigen, sagt Stiftung Warentest. In ihrem Facebook-Post am 17. Mai heißt es: „Eine aufgeklärte und fortschrittliche Gesellschaft benötigt rationale und sachliche Diskussionen. Diese dürfen nicht von jenen gekapert und verhindert werden, die nur Hass schüren wollen“. Und wie sich Betroffene gegen Hassreden…