Der Vermehrungsgarten in Ricklingen sucht zuverlässige Helfer, die Spaß am Gärtnern haben und Sonntags etwas Zeit erübrigen können. Im Vermehrungsgarten wird ausschließlich durch die ehrenamtliche Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern gepflegt. Zweimal in der Tage besteht die Möglichkeit mit anzupacken. Zu tun ist in dem rund 4500 m² großen Garten mit über 40 Beeten genug: Rasen mähen, Beete vorbereiten, säen, pflanzen und wässern. Im Sommer wird das Pflanzenwachstum und die Sortenbesonderheiten dokumentiert. Während am Dienstag zumeist genügend Mithelfer kommen, sind kommen am Sonntag nur sehr wenige Leute für die anstehenden Arbeiten. Weil viele Arbeiten nur an einem Tag in der…

Radfahrern soll angeblich die Zukunft gehören. Ein Trendsetter ist, wer tapfer in die Pedale tritt. Und richtig modern sind die, die mit ihren E-Bikes über die Radwege brausen und jede noch so steile Anhöhe mühelos meistern. Radfahrer, so das allgemeine Lob, tun etwas für ihre Gesundheit und schonen die Umwelt. Mit der „Laufmaschine“ fing es an Mit der Umwelt hatte auch die Erfindung des Zweirades zu tun. 1815 brach der Vulkan Tambora in Indonesien aus und beeinflusste das Weltklima. Die Folgen machten sich auch  in Europa bemerkbar. 1816 ging als das „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte ein. Ein Jahr,…

Wie in zarte Watte gepackt, sieht der Baum am Westschnellweg aus. Im blühenden Grün am Leineufer wirkt er leicht deplaziert, besser würde er in ein nebelverhangenes Moor passen. Vor ein halbverfallenes Schloss. Und während der Köter von Baskerville aufheult, öffnet der bucklige Riff Raff ganz langsam die knarzende Schlosstür. Der Watte-Baum ist aber das Werk einer sehr irdischen Gespinnstmotte, weiß Gerd Wach vom BUND. Gespinnstmotten überfallen hin und wieder im Frühjahr Obstbäume, fressen Knospen und Blüten ab, erklärt Wach. Ist der Schmetterling geschlüpft, treiben die Bäume meist wieder aus. Das wird so gegen Ende Juni der Fall sein. Die Obsternte…

Es könnte doch so schön sein. Scheint Himmelfahrt die Sonne, geht es raus. An den Maschsee, an die Kiesteiche, in die Eilenriede. Wenn nicht, ja, wenn nicht an diesem Tag Vatertag wäre. „Die traditionell männlichen Teilnehmer machen dabei meist eine Wanderung oder eine gemeinsame Ausfahrt, wobei oftmals viel Alkohol konsumiert wird“, steht im schlauen Wikipedia. Im Prinzip wäre das ja noch in Ordnung. Aber die traditionell männlichen (und meist sehr jungen) Teilnehmer führen sich auf, als ob ihr Hirn in einem schäumenden Biermeer auf Tauchstation gegangen ist. Je besser das Wetter, umso heftiger die Wogen. In Gruppen bevölkern sie lautstark…

Mal wieder zu Besuch in der Hauptstadt und Bock auf Seilbahn fahren? Dann nichts wie hin zur IGA, der Internationalen Gartenausstellung, in Marzahn-Hellersdorf. Das mehr als 100 Hektar große Gelände rund um den Kienberg (102 Meter hoch) lässt sich prima zu Fuß erkunden. Auf den Besucher warten fünf Themenparks, jede Menge Workshops, Konzerte und wer mag kann auch einen Rundgang durch die benachbarte Kleingartenkolonie „Am Kienberg“ drehen. Aber eine Fahrt mit der Seilbahn verschafft auf die Schnelle einen einmaligen Überblick. Etwa fünf Minuten dauert die schwebende Fahrt entlang der Stationen Kienbergpark, Wolkenhain und Gärten der Welt. Wer Lust hat, kann…

Milde Temperaturen, einige Sonnenstrahlen und tausende Besucher, die auf den Lindener Berg pilgerten: Eigentlich stimmte alles, nur der Dreh- und Angelpunkt auf dem Scillablütenfest machte sich diesmal rar. Der sibirische Blaustern höchstpersönlich. Das warme Wetter in den letzten Tagen hatte den Frühlingsboten bereits zur Blüte gebracht, so dass am heutigen Sonntag von dem blauen Blütenteppich nicht mehr allzu viel zu sehen war. Die Besucher ließen sich trotzdem die gute Laune nicht vermiesen und zogen tapfer ihre Runden. Auch wenn hin und wieder ein deutliches Schade zu hören war. Veranstalter des Scillablütenfestes ist der Stadtteilkulturverein Quartier.

Die großen dunklen Augen fixieren mich. Der runde Kopf dreht sich hin und her. Pepper wirkt unschlüssig. Doch dann trifft er eine Entscheidung und teilt er mir mit seiner künstlich klingenden Stimme mit: „Sie sehen heute angespannt aus“. Stimmt, denke ich, und sage Ja. Peppers Interesse ist geweckt. Umgehend informiert er mich über tolle Produkte, die für meine Kunden, falls diese sich ebenfalls angespannt fühlen sollten, bestens geeignet seien. Und ganz plötzlich verstummt er. Das mag daran liegen, dass ich mit Pepper nicht allein bin. Pepper, der kleine humanoide Roboter, ist für eine 1:1-Kommunikation konzipiert, erklärt mir die freundliche Dame am Messestand…

Der Winterschlussverkauf ist angesagt und die Rabatte locken. 70, 50, 30 Prozent. Die Gelegenheit ist günstig, um sich ein Schnäppchen zu gönnen. Schöne Dinge, die uns Freude machen und Nützliches für den Alltag. Aber was ist, wenn die schicken Stiefelchen Zuhause noch nicht einmal ausgepackt werden, das trendige Smartphone seinen Reiz verliert sobald es in der eigenen Tasche steckt? Was ist los, wenn es beim Shopping kein Halten mehr gibt, obwohl das Konto blank ist. Ist das Kaufsucht? Getrieben von einer unsichtbaren Macht Ihr Herz pochte, ihre Hände schwitzen, ihr war schwindelig. Wie in Watte gepackt streifte sie stundenlang durch…

Der Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover hat eine Kooperation mit der Internetplattform nebenan.de gestartet. Das Angebot soll ein weiterer Baustein im Konzept der „alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung“ in den drei Modellstadtteilen Döhren, Kirchrode und der Südstadt sein. „Dabei gehen wir auch neue Wege beziehungsweise kooperieren mit anderen, die pfiffige, für die Menschen im Quartier nützliche Ideen haben. Die Internetplattform ‚nebenan.de‘ ist so ein Ansatz“, sagte Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf beim offiziellen Start der Kooperation am heutigen Montag. nebenan.de ist eine Art Mini-Facebook nur für Nachbarn. Die Plattform ist bundesweit in zahlreichen Städten aktiv. Registrierte Nutzer können Angebote im Quartier finden und Kontakte knüpfen.…

Adresse im Ausweis ändern lassen, Reisepass beantragen, Feinstaubplakette kaufen: Wer Behördenangelegenheiten zu erledigen hat, muss ab Montag, 16. Januar, vorab einen Termin in einem der acht Bürgerämter vereinbaren. Wartemarken, wie bisher üblich, werden nicht mehr ausgegeben. Durch die Terminvergabe sollen Wartezeiten für die Kunden möglichst entfallen. Der Besuch im Bürgeramt soll zudem besser planbar sein. Termine können online unter www.hannover.de gebucht werden. Termine können auch telefonisch oder persönlich in den jeweiligen Bürgerämtern vereinbart werden. Hannoveraner können das Bürgeramt ihrer Wahl aussuchen. Eine stadtteilbezogene Zuständigkeit besteht nicht.